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14.06.2017, 16:30 Uhr
Auch die Polizei in Linz braucht mehr Personal
Erwin Rüddel und Achim Hallerbach loben die Arbeit der Polizei vor Ort
Linz. - „Wir leben bei der Bewältigung unserer täglichen Arbeit mit der Vielzahl unserer Aufgaben auch vom Goodwill der Kollegen. Wir brauchen deutlich mehr Leute. Da ist es wichtig, dass wir wegen besserer Personalausstattung für die Arbeit der Polizei werben“, konstatierte der Leiter der Polizeiinspektion Linz am Rhein, Erster Kriminalhauptkommissar Lothar Regolinski, bei einem Informationsbesuch des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel sowie des 1. Kreisbeigeordneten sowie CDU-Landratskandidaten Achim Hallerbach.
Die beiden Politiker hatten die PI in der „Bunten Stadt“ aufgesucht, um sich ein detailliertes Bild zur Situation der Polizei Linz zu machen, deren Zuständigkeitsbereich die Regionen der Stadt Linz sowie der Verbandsgemeinden Linz am Rhein, Bad Hönningen (ohne die Gemeinde Leutesdorf) und Unkel, mit rund 45.000 Bewohnern auf einer Fläche von fast 147 Quadratkilometern umfasst.

Dass auch für die PI Linz das Thema „Sicherheit“ mit ganz oben steht, erklärt sich von selbst. „Obwohl es hier im Randgebiet Rheinland-Pfalz / Nordrhein-Westfalen durch den Grenzverkehr mitunter zu Verschiebungen kommt, ist unser Dienstbezirk ein doch relativ unproblematischer Bereich und von der heimischen Bevölkerung werden wir sehr gut akzeptiert“, äußerte stellvertretender PI-Leiter, Polizeihauptkommissar Heinrich Klar.

Internetkriminalität, Betrugsdelikte, Einbruchdiebstähle, Gewalt- und Drogendelikte, Verkehrsüberwachung sind weitere Schwerpunkte der polizeilichen Arbeit. „In einigen Bereichen fühlen wir uns wie in einem Windmühlenkampf. Insbesondere die Internetkriminalität und Betrugsdelikte mit immer wieder neuen Erscheinungsformen haben uns überrollt“, ließen die PI-Vertreter wissen.

Personal- und zeitintensive Maßnahmen wie beispielsweise die Überwachung des LKW-Durchfahrtverbotes auf der B 42 mit der Problematik „Nadelöhr Leutesdorf“ müssen in den Alltagsdienst hinein geplant werden. Die Problemlösungen in der Alltagsarbeit unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards erfordern zunehmend aufwändige Dokumentationen und hierdurch mehr Zeit für die Vorgangsbearbeitung.

Notwendige Personalgestellungen für die Bewältigung polizeilicher Einsätze bei Großveranstaltungen wie Nature One, Rock am Ring, 24-Stunden-Rennen usw. zehren zusätzlich immer wieder an den Personalressourcen für die Bewältigung des täglichen Dienstes „rund um die Uhr“. - Hinzu kommen längere personelle Ausfälle durch Krankheit, Schwangerschaft, Geburten, usw. Schließlich versehen mittlerweile auch in Linz über 30 Prozent Frauen den Polizeidienst.

Doch gibt es auch Positives zu berichten: Probleme durch und mit Flüchtlingen, Migranten, etc. sind bei der PI Linz relativ selten, ebenso wie die mit durch die Lande ziehenden Schrottsammlern. „Generell ist die Zusammenarbeit mit den Behörden auf Kreisebene, wie Ausländerbehörde, Waffenbehörde und Jugendamt gut“, antwortete Regolinski auf eine Anfrage Hallerbachs. Gleichwohl wurde zur Optimierung der polizeilichen Arbeit die Sicherstellung von Rufbereitschaften bei diesen Abteilungen rund um die Uhr angeregt.

„Durch die Änderung der Gesetzgebung und Rechtsprechung hat sich für uns in den zurückliegenden Jahren viel Negatives ergeben. So kann es schon demotivierend sein, wenn beispielsweise eine Kollegin oder ein Kollege oft unter Einsatz des eigenen Lebens eine straffällig gewordene Person verhaftet. Dann aber die zuständige Richterin bzw. der Richter keinen Haftgrund anerkennt und die tatrelevante Person wieder laufen lässt“, monierten die beiden Gesprächspartner der Polizeiinspektion Linz. Lothar Regolinski und Heinrich Klar überzeugten Erwin Rüddel und Achim Hallerbach jedoch davon, dass der Polizeiberuf auch heute noch erstrebenswert ist.

„Die Polizeiinspektion Linz steht durch ihre Beamtinnen und Beamten für Ordnung und Sicherheit. Dafür gilt ihnen einmal mehr ganz besonderer Dank, große Anerkennung und Wertschätzung – rund um die Uhr“, bekräftigten unisono Erwin Rüddel und Achim Hallerbach.


Im Bild: Über die Aufgaben und Arbeit der PI Linz informierten EKHK Lothar Regolinski (r.) und PHK Heinrich klar (2.v.li.) Achim Hallerbach (li.) und Erwin Rüddel (2.v.r.)
(Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

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