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09.03.2017, 17:10 Uhr
Die Arbeit und Produkte von Winzern sind prägend für den unteren Mittelrhein
Erwin Rüddel und Achim Hallerbach besuchten Weingut in Hammerstein
Hammerstein. - „Die Winzer in der Region produzieren nicht nur gute Weine, sondern sie prägen auch das typische Landschaftsbild am unteren Mittelrhein. Mit ihren Weinbergen und Produkten leisten sie ebenso eine Aufwertung und einen wichtigen Beitrag zum Tourismus“, äußerte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Rüddel, als er mit 1. Kreisbeigeordnetem Achim Hallerbach das Weingut Scheidgen in Hammerstein aufsuchte.
Ein guter Tropfen vom unteren Mittelrhein: Erwin Rüddel, Georg Scheidgen und Achim Hallerbach
Vor Ort erfuhren die beiden Christdemokraten aus berufenem Mund von harter Arbeit und Philosophie der Winzer zwischen Neuwied und Unkel. „Wein, das mögen viele beim Verkosten gar nicht bedenken, ist eben ein Produkt konstanter und sorgfältiger täglicher Arbeit. In den Köpfen und Herzen unserer Winzerfamilie sind Tradition und Fortschritt untrennbar miteinander verbunden. Das prägt unsere Philosophie und die hohe Qualität unseres umweltschonend ausgerichteten Weinbaus“, berichtete Georg Scheidgen, dessen Weingut mit rund 17 Hektar Anbaufläche zu den größeren Weingütern gehört.

Das besondere Interesse der beiden Besucher galt dem Neubau von Vinothek, Abfüllhalle und Kältehaus auf einem Areal von rund 1.000 m². „Dieses Projekt hatten wir schon lange im Auge. Denn die Fertigstellung und Inbetriebnahme führen einerseits zu Arbeitserleichterungen und besseren Arbeitsbedingungen, andererseits wird dadurch die Weinverkostung für Besucher viel attraktiver“, so der Winzer, dessen Leitmotiv lautet: „Hohe Qualität geht uns über größtmöglichen Erfolg!“

Bei aller Verwurzelung in der Tradition des in siebter Generation geführten Familienweinguts hat dort längst modernste Kellertechnik Einzug gehalten. Dabei vertraut das Traditionsweingut auf „Spitzentechnik weltweit führender renommierter deutscher Hersteller“. „Aber“, so ließ der Winzer vom unteren Mittelrhein wissen, „für die Qualität der Weine stehen in erster Linie das Wissen und die Fähigkeiten von Winzer und Kellermeister, unsere Inspiration und unser Engagement.“

So ist das gleichfalls beim Anbau und der Veredlung des aus Bruttig (Mosel) „eingeführten“ äußerst schmackhaften roten Weinbergpfirsichs, der sogenannten „Grauen Maus“. Die pflanzt Scheidgen auch auf einer etwa 500 m² großen separaten Ausgleichsfläche im Weinort Leutesdorf an. Zur dort notwendigen Fällung von Bäumen war, unter Zuständigkeit des 1. Kreisbeigeordneten Achim Hallerbach, das „Okay“ der Kreisverwaltung erforderlich.

„Traditionelles Winzerhandwerk mit dem durch unterschiedliche Lagen gekennzeichneten Landschaftsbild mit exzellenten Aussichten ist typisch für unsere Region. Das alles gilt es unbedingt zu bewahren. Der Fleiß, die Mühen und die Verantwortung der Winzerfamilien und Weingüter am unteren Mittelrhein verdienen unsere höchste Anerkennung und großes Lob“, bekräftigten unisono Erwin Rüddel und Achim Hallerbach.

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