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24.04.2017, 15:35 Uhr
Bahnlärm macht krank und muss reduziert werden
Erwin Rüddel MdB und Michael Wäschenbach MdL zum „Tag gegen den Lärm“
Wahlkreis. - „Von den Schienen muss weniger Lärm ausgehen, auch auf der Siegstrecke. Dafür hat der Bundestag mit dem Verbot lauter Güterwaggons ab 2020 auf dem deutschen Schienennetz ein verbindliches Zeichen gesetzt und einen großen Schritt in die richtige Richtung getan. Denn Bahnlärm macht krank und deshalb sind Lärmschutzmaßnahmen unverzichtbar“, erklärt aktuell am „Tag gegen den Lärm“ der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.
Bestätigung erhält Rüddel, der Vorsitzender der parteiübergreifenden „Parlamentsgruppe Bahnlärm“ im Deutschen Bundestag ist, vom CDU-Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach (Betzdorf). Dabei haben beide Politiker hier die Siegstrecke, als Lebensader der Region, im Blick. „Eine Vielzahl von Pendlern nutzen die Zugverbindungen nach Siegen und nach Köln“, konstatiert Wäschenbach.

Durch den Ausbau der Strecke Köln – Siegen zur durchgängigen Zweigleisigkeit könne eine bessere und effektiv flexiblere Nutzung erreicht werden. Bundestagsabgeordneter Rüddel freut sich, dass sich seine Bemühungen für eine Verbesserung der Siegstrecke im Bundesverkehrswegeplan durchgesetzt haben. „Wenn sich 2020 der Güterverkehrslärm halbiert, kann der zweigleisige Ausbau der Siegstrecke beginnen. Damit einhergehend steht natürlich die Forderung nach weiteren Lärmschutzmaßnahmen“, so Rüddel.

„Denn die Vorteile für viele dürfen nicht die Nachteile für manche in den Hintergrund rücken lassen“, ergänzt Wäschenbach. Dem Lärmschutz für die Anrainer gelte höchste Priorität. Für die Anwohner der Siegstrecke seien die Lärmemissionen spürbar gestiegen. Eine zusätzliche wesentliche Entlastung für die Siegtrecke sieht Rüddel in der Verfolgung der ganz oben auf der Agenda angesiedelten Neubau- und Alternativstrecke Troisdorf / Mainz-Bischofsheim.

„Diese auch von Bürgerinitiativen dringend geforderte Strecke ist im Bundesverkehrswegeplan bereits im potentiellen Bedarf ausgewiesen. Mit der Entscheidung im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages sind wir einen Schritt weiter: wenn die Kosten-Nutzen-Analyse einer vom Bund in Auftrag gegebenen Studie zu einem positiven Ergebnis führt, kann die Neubaustrecke in den vordringlichen Bedarf aufsteigen. Damit hätten wir auch wirklich eine Perspektive für die Zukunft des Siegtals“, erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete.

„Wir sind auf dem richtigen Weg, denn wir haben konsequent die Richtlinien für eine effektive von den Schienen ausgehende Lärmminderung gesetzt. Das beinhaltet letztendlich natürlich den Ausbau der Siegstrecke, den wir weiter vorantreiben werden. Damit einhergehend werden effektive Maßnahmen an den Bahngleisen der Siegstrecke erfolgen müssen, damit auch hier die Anwohner vor krankmachenden Bahnlärm geschützt sind“, bekräftigen MdB Erwin Rüddel und MdL Michael Wäschenbach.


Im Bild: Eine spürbare Reduzierung krankmachenden Bahnlärms auf der Siegstrecke fordern Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel, Bürgermeisterkandidat Maik Köhler und Landtagsabgeordneter Michael Wäschenbach
(Foto: Reinhard Vanderfuhr / Büro Rüddel)

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