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06.05.2017, 17:40 Uhr
„Presse- und Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht - auch in islamischen Gesellschaften?“
CDU-Kreisverband und Frauen Union diskutieren am 19. Mai mit Journalistin Meera Jamal in Neuwied
Neuwied. - Viele islamische Länder positionieren sich auf veröffentlichten Ranglisten der Pressefreiheit auf den hinteren Plätzen. Medienschaffende sind in zahlreichen islamischen Ländern massiven Drohungen und Repressalien ausgesetzt. Auch nach dem „Arabischen Frühling" 2011 haben Medienpluralismus und journalistische Unabhängigkeit nur zaghafte Verbesserungen und danach wieder etliche Rückschläge erfahren. Die aktuellen Entwicklungen in der Türkei sprechen für sich.
Die Journalistin Meera Jamal
Stellt die Religion in islamischen Ländern ein grundsätzliches Problem für die freie Meinungsäußerung dar? Islamkritische Aussagen werden regelmäßig durch massive Eingriffe in die Meinungsäußerungsfreiheit unterbunden. Warum reagieren die politischen Systeme in islamischen Ländern auf Kritik mit Repression, statt eine offene politische Diskussion zuzulassen?

Der CDU-Kreisverband Neuwied veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Frauen Union des Landkreises Neuwied am Freitag, 19. Mai 2017, um 18:00 Uhr, bei Pino Italia im Heimathaus, Schlossstr. 69, 56564 Neuwied eine Diskussionsveranstaltung mit der pakistanischen Journalistin Meera Jamal, um den Fragestellungen genauer nachzugehen. Meera Jamal ist eine pakistanische Journalistin, die 2003 ihre Karriere in der Redaktion einer der ältesten und meistgelesenen englischsprachigen Zeitungen Pakistans, „Dawn“, begann.

In Karachi beteiligte sie sich an verschiedenen Medienkampagnen für Menschenrechte. 2008 kürte sie das US State Department zu einer der weiblichen Top Ten Journalistinnen in Pakistan, woraufhin sie in die USA geschickt wurde, um von dort über die Vorwahlen zu berichten. 2011 gewann sie den Filippas Engel Preis für ihre Arbeit in Pakistan. Aufgrund von Drohungen in ihrer Heimat musste Meera Jamal 2008 Pakistan verlassen. Sie arbeitet als freiberufliche Journalistin und schreibt für die Süddeutsche Zeitung.

Die Moderation der öffentlichen Veranstaltung übernimmt der Integrationsbeauftragte des CDU-Kreisverbandes Neuwied, Prof. Dr. Wolfgang von Keitz.

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