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12.05.2017, 18:40 Uhr
Weiterführung der Machbarkeitsstudie gegen Bahnlärm am „Unteren Mittelrhein“ gefordert
Erwin Rüddel: „Der Mittelrhein endet nicht bei Leutesdorf/Weißenthurm“
Berlin / Wahlkreis. - „Im gesamten Mittelrheintal, das heißt auch am Unteren Mittelrhein, muss der Bahnlärm deutlich reduziert werden! Deshalb fordere ich einen weiteren ‚Lärmschutz-Beirat‘ ein, so wie es den seit vielen Jahren für die Region von Bingen bis Leutesdorf und Weißenthurm gibt. Schließlich geht das Rheintal von Leutesdorf aus noch weiter und auch hier sind die Menschen durch krankmachenden Bahnlärm immens geplagt“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.
Der Initiator der fraktionsübergreifenden Gruppe Bahnlärm im Deutschen Bundestag, der sich über 120 Abgeordnete angeschlossen haben, hat jüngst bei einem Treffen mit dem für Lärmschutz zuständigen neuen Leiter Umwelt der DB, Andreas Gehlhaar, unterstrichen, dass der Schallschutz, wie von der Machbarkeitsstudie bislang berücksichtigt, nicht nur für das obere Mittelrheintal, sondern auch für das untere Mittelrheintal bis zur Landesgrenze nach Nordrhein-Westfalen gelten müsse.

„Neue Technologien, bessere Lärmschutzwände oder Schienenstegdämpfer werden mit der Machbarkeitsstudie auf den Weg gebracht. Für diese passiven Lärmschutzmaßnahmen stellt der Bund viele Millionen Euro bereit. In einer zweiten Stufe müssen diese Maßnahmen auch zwischen Leutesdorf und Bonn umgesetzt werden. Wenn auch seit 1999 im Kreis Neuwied entlang der Gleise für Lärmschutz 20,38 Millionen Euro an Bundesgeldern investiert wurden, so hat gleichzeitig der Verkehr zugenommen und es sind weitere Maßnahmen unbedingt und dringend notwendig“, betont Rüddel.

Dabei ärgert es den Politiker, dass die Bahn zwischen Oberem und Unterem Mittelrhein trennt „und unsere Heimat länger auf den weiteren passiven Lärmschutz warten muss, der neben der Halbierung des Bahnlärms durch Flüsterbremsen eine weitere Lärmreduzierung bringen soll“. Rüddel: „Deshalb fordere ich unmissverständlich diese Machbarkeitsstudie in Richtung Bonn ein!“

Dies hat der heimische Abgeordnete in dem Gespräch mit dem bei der DB für Lärmschutz zuständigen Leiter Gehlhaar manifestiert. So sollen diese Maßnahmen durch einen weiteren „Lärmschutz-Beirat“ für das Untere Mittelrheintal, zwischen Koblenz und Bonn, begleitet werden. Für diese Einforderung hat Rüddel die Unterstützung von Bürgermeistern und BIs der Region. – „Bahnlärm macht nicht nur im Weltkulturerbe ‚Oberer Mittelrhein‘ die Menschen krank, sondern auch bei uns am
‚Unteren Mittelrhein‘“, bekräftigt Erwin Rüddel.


Im Bild: MdB Erwin Rüddel und DB-Lärmschutzbeauftragter Andreas Gehlhaar

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