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27.08.2014, 11:14 Uhr
Erwin Rüddel fordert: Länder müssen Kosten der Altenpflegeausbildung übernehmen!
Der Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel freut sich über den Rekord bei den Pflege-Azubis. Laut Arbeitgeberverband Pflege starten dieses Jahr so viele Auszubildende wie noch nie eine Ausbildung in der Altenpflege - insgesamt 25.000 junge Menschen.
Trotzdem steigt der Bedarf nach Pflegefachkräften noch schneller als die Anzahl der Auszubildenden. Der demografische Wandel, aber auch die massiven Leistungsausweitungen durch die Pflegestärkungsgesetze werden hier Wirkung zeigen. Rüddel, pflegepolitischer Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert deshalb die neun Bundesländer, in denen die Auszubildenden nach wie vor Schulgeld bezahlen müssen (Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen), auf, die Kosten für die Altenpflegeausbildung zu übernehmen. "Es darf nicht sein, dass in einem Mangelberuf bei mäßiger Vergütung und höchsten Qualitätsansprüchen junge Menschen auch noch Geld für die Ausbildung zahlen müssen", erklärt Rüddel. "Da im Herbst unter Federführung des Familienministeriums ein neues Pflegeberufegesetz auf den Weg gebracht werden soll, erwarte ich von Bundesministerin Manuela Schwesig, dass entsprechender Druck auf die Länder verschärft wird."
 
"Schon jetzt fehlen Fachkräfte in der Altenpflege. Dieses Problem wird in Zukunft noch deutlich zunehmen", betont der Pflegeexperte. "Wer jetzt an der Pflegeausbildung spart, handelt kurzsichtig. Es kann doch nicht sein, dass eine Medizinerausbildung kostenfrei ist und eine Pflegekraft für ihre Ausbildung bezahlen muss."

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