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08.04.2020, 15:30 Uhr
Gutes Zeichen für alle Pflegenden: Regierung fördert Maskenproduktion
Entlastung auch durch die Masken-Luftbrücke
Berlin / Wahlkreis. - Die Bundesregierung will, und das gilt auch für den Kreis Neuwied, Firmen unterstützen, die ihre Anlagen umstellen, um dringend benötigtes Vlies zur Produktion von Atemschutzmasken herzustellen. Das hat das sogenannte Corona-Kabinett beschlossen.
„Dies ist ein wichtiges Zeichen für unsere Krankenhäuser, Ärzte, Altenpflegeeinrichtungen und alle Menschen, die sich zurzeit um einen sicheren Infektionsschutz bemühen“, sagen der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, und die CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag ergänzt: „Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, wie dringend die Masken benötigt werden. Wir alle sind darauf angewiesen, dass gerade diejenigen, die in der Pflege arbeiten, gesund bleiben. Wir alle brauchen ihren Einsatz und sind dafür sehr dankbar!“

Das Wirtschaftsministerium unter Peter Altmeier (CDU) will für die Förderung zunächst 40 Millionen Euro bereitstellen. Diese sollen an Unternehmen gehen, die ihre Produktion für die Vliesproduktion in Deutschland umstellen oder erweitern. Der Vliesstoff dient in den Atemmasken als Filter.

„Die Betriebe sollen einen Zuschuss von 30 Prozent auf die Investitionskosten erhalten – wenn sie das produzierte Vlies 2023 ausschließlich an Firmen verkaufen, die medizinische Schutzmasken in Deutschland oder der EU herstellen“, bekräftigen Erwin Rüddel und Ellen Demuth.

Entlastung auch durch die Masken-Luftbrücke

Entlastung mit Blick auf die dringend benötigten Masken und Schutzausrüstungen erhoffen sich Rüddel und Demuth auch durch die Masken-Luftbrücke, die die Bundesrepublik für die Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland eingerichtet hat. Damit ist man in der Lage, täglich eine Lufthansamaschine für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, wie es aus dem Bundesgesundheitsministerium hieß. Hinzu kommen ferner weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.

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