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03.07.2020, 15:50 Uhr
Politische Unterstützung für die Ortsumgehung
Straßenhaus. - Gemeinde, Stadt, Kreis und Bund sind sich einig. Die Ortsumgehung von Straßenhaus muss kommen, schnell und unkompliziert. Zum Wohl und Wachstum der Region und besonders zur Verkehrsentlastung und Sicherheit in Straßenhaus. Das fordert der Ortsgemeinderat von Straßenhaus mit einem Banner an den Ortseingängen. Vertreter aller politischen Instanzen unterstützen dies jetzt nochmal bei einem gemeinsamen Treffen.
MdB Erwin Rüddel, der das Projekt seit Jahren nachdrücklich unterstützt, betont hierbei die Wichtigkeit der Umgehung für den Ort Straßenhaus, für die ganze Region, inklusive der Stadt Neuwied. Es geht um die mobile Zukunft unserer Heimat und um die Lebensqualität und die Sicherheit der Menschen in Straßenhaus. Nach Rüddels Worten stehe in Berlin das Geld für Planung und Bau abrufbereit zur Verfügung. Mittlerweile habe auch Verkehrsminister Wissing in Mainz eindeutig erklärt, dass eine Planungsvariante mit Tunnel aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage komme. Dieser Haltung hat sich auch das Verkehrsministerium in Berlin angeschlossen.

Die Bedeutung dieses Projektes wird nicht nur fraktionsübergreifend in Straßenhaus so gesehen, sondern auch von Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied: „Ein zügiger Ausbau der Ortsumgehung Straßenhaus und damit eine gute Anbindung an A3 und Westerwald liegt auch im substanziellen Interesse der Menschen und der Wirtschaft in der Stadt Neuwied.“ Dem pflichtet auch Landrat Achim Hallerbach bei: „Eine Verkehrsumgehung des Nadelöhrs Straßenhaus ist auch ein infrastruktureller Gewinn für große Teile des Kreises Neuwied und der angrenzenden Landkreise.“
 
Wer zu den hochfrequentierten Zeiten auf der B256 durch Straßenhaus fährt oder als Anwohner zu diesen Zeiten auf die Bundestraße einbiegen muss, für den ist das Wort Nadelöhr noch geschmeichelt. „Die Verkehrsbelastung in Straßenhaus ist enorm, Staus und die permanente Gefahr von Unfällen dementsprechend hoch“, so Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen, der als Oberradener weiß, wovon er spricht.
 
Mittlerweile ist dieses Straßenbauprojekt seit über 30 Jahren in der Planung. „Legt man zugrunde, was in dieser Zeit schon alles verhandelt und gesagt wurde, ist die Forderung nach einer zügigen Fertigstellung nur legitim“, so die Ortsbürgermeisterin von Straßenhaus, Birgit Haas, die sich damit auf das Transparent an den Ortseingängen und die Forderung des Gemeinderates bezieht: Umgehung bis 2024!

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