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07.04.2018, 14:35 Uhr
Erwin Rüddel will „Funklöcher“ schließen und den „Rheinischen Westerwald“ zur Pilotregion für die Mobilfunktechnologie „5G“ machen
Brief an Bundesminister Scheuer – Appell an die Kreisverwaltungen
Berlin / Wahlkreis. – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel verfolgt das Ziel, den heimischen Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen zur Pilotregion für die Mobilfunktechnologie „5G“, dem modernen Nachfolger der LTE-Netze, zu machen – und im gleichen Zug endlich die mobilen „Funklöcher“ zwischen Rhein, Westerwald und Siegerland zu schließen. In diesem Sinn hat sich Rüddel unlängst an den zuständigen Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, gewandt.
In seinem Schreiben an den „lieben Kollegen Scheuer“ begrüßt Rüddel dessen Initiative zum Ausbau der digitalen Infrastruktur und zur Schließung mobiler „Funklöcher“ gerade im ländlichen Raum. Neben der aktuell in der Umsetzung befindlichen flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet will der heimische Christdemokrat auch einen Schwerpunkt auf die flächendeckende Mobilfunkversorgung legen: „Funklöcher sollen der Vergangenheit angehören.“

Auf Initiative von Erwin Rüddel und der heimischen CDU hatte auch die CDU Rheinland-Pfalz die Beseitigung von Funklöchern in ihr Wahlprogramm übernommen. „Eine flächendeckende Mobilfunkversorgung ist wichtig für die Sicherheit, die Lebensqualität und die wirtschaftliche Entwicklung“, betont Rüddel. Gleichwertige Lebensverhältnisse hingen immer stärker auch mit guten Mobilfunk- und Breitband-Netzen zusammen.

Die Mobilfunkversorgung im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen bezeichnet Rüddel in seinem Schreiben an den Minister „aufgrund diverser ‚Löcher‘ bislang als unzureichend. Das ist umso bedauerlicher, als sich meine Heimat - obwohl überwiegend ländlich strukturiert – einer ganzen Reihe mittelständischer Weltmarktführer und „hidden champions“ erfreut. Zudem grenzt die Region an den unteren Mittelrhein und die dortige Bahntrasse und wird durch die A3 sowie die Schnellbahn von Siegburg zum Flughafen Frankfurt/Main durchschnitten.“

Aufgrund dieser besonderen Gegebenheiten schlägt Rüddel vor, seinen Wahlkreis „Rheinischer Westerwald" als Testregion für den Ausbau der Mobilfunktechnologie „5G“ auszuwählen. Einerseits gehörten die Kreise Neuwied und Altenkirchen zu den ersten, die seinerzeit von Minister Alexander Dobrindt beim Förderprogramm „Breitbandausbau" berücksichtigt wurden, andererseits beklagten Unternehmen und Privatleute nach wie vor etliche „Funklöcher“.

Erwin Rüddel bittet Minister Scheuer deshalb um eine wohlwollende Prüfung seines Vorschlags und zeigt sich überzeugt, „dass mein Wahlkreis aufgrund der geschilderten Gegebenheiten eine geeignete Pilotregion wäre, um die Chancen eines entsprechenden Ausbaus der Mobilfunkversorgung beispielhaft zu demonstrieren“.

Mit Blick auf die Tatsache, dass der Bund derzeit ein Melderegister für die vorhandenen Funklöcher aufbaut, richtet der Bundestagsabgeordnete zugleich einen Appell an die hiesigen Kreisverwaltungen, regionale Meldemöglichkeiten einzurichten, damit Meldungen von Firmen und Bürgern über bekannte Funklöcher gesammelt und dann kompakt nach Berlin weitergegeben werden können.

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