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04.02.2019, 15:45 Uhr
Chancen für eine bessere Gesundheit
Erwin Rüddel wirbt für Teilnahme am kommunalen Förderprogramm
Wahlkreis. - „Der Landkreis Altenkirchen und der Kreis Neuwied gehören zu den Kreisen, die einen Antrag auf Teilnahme am kommunalen Förderprogramm des GKV-Bündnisses für Gesundheit stellen können. Mit diesem Programm sollen bundesweit mehr als 200 Kreise und kreisfreie Städte beim Aufbau und der (Weiter-)Entwicklung kommunaler Kooperations- und Koordinierungsstrukturen für Gesundheitsförderung und Prävention unterstützt werden. Das bietet Chancen für eine bessere Gesundheit“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.
Wie der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag weiter anmerkt, ergänzen die gesetzlichen Krankenkassen mit dem Förderprogramm ihr kassenartenübergreifendes Unterstützungsangebot, um einen wesentlichen Beitrag zur systematischen Weiterentwicklung und Stärkung der kommunalen Prävention und Gesundheitsförderung sowie zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit zu leisten. Im Fokus steht dabei die Unterstützung von Kommunen mit Problemlagen und besonderen sozialen bzw. gesundheitlichen Herausforderungen. Darüber hinaus sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen stärker als bisher von gesundheitsförderlichen und präventiven Maßnahmen profitieren.

Ab Januar dieses Jahres können Kommunen beim Auf- und Ausbau gesundheitsförderlicher Steuerungsstrukturen unterstützt werden. „Das Förderangebot leistet sowohl finanzielle als auch beratende Unterstützung beim Aufbau und der Weiterentwicklung kommunaler Strukturen wie beispielsweise der Etablierung eines runden Tisches zur Gesundheitsförderung, spezifischer Arbeitsgruppen oder Gesundheitskonferenzen“, erklärt der Gesundheitspolitiker. Gefördert werden Kommunen, die keine oder kaum vorhandene Strukturen der Steuerung aufweisen, und deren Einwohnerschaft unter Berücksichtigung der Indikatoren Bildung, Beruf und Einkommen als sozial benachteiligt gilt.

Zudem fördert das GKV-Bündnis für Gesundheit ab Mitte 2019 die Umsetzung von zielgruppenspezifischen Interventionsprogrammen auf kommunaler Ebene. Hierdurch sollen insbesondere vulnerable Zielgruppen, wie Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende, ältere sozial benachteiligte Menschen und Kinder aus sucht- oder psychisch belasteten Familien stärker als bisher von gesundheitsförderlichen und primärpräventiven Maßnahmen profitieren. „Im Rahmen einer Projektförderung gilt es Maßnahmen für diese besonderen Zielgruppen in kommunaler Verantwortung zu entwickeln und umzusetzen“, ergänzt Rüddel.

Die Förderung von Kommunen erfolgt neben einer finanziellen Zuwendung im Sinne einer Anschubfinanzierung auch durch prozessbegleitende Unterstützungsangebote wie Beratung und Qualifizierung. „Dadurch sollen, das ist auch für den Landkreis Altenkirchen und den Kreis Neuwied von Interesse, die lokalen Rahmenbedingungen dauerhaft verbessert sowie die Voraussetzungen für die bedarfsgerechte und qualitätsgesicherte Implementierung von zielgruppenspezifischen Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention geschaffen werden. Deshalb ermutige ich dazu, einen Förderantrag bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung einzureichen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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