Neuigkeiten
26.11.2019, 07:50 Uhr
„Unsere Landwirte und ihre Familien verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität!“
Erwin Rüddel richtet Grußbotschaft an die „Mahnfeuer“ im Kreis Neuwied und im Kreis Altenkirchen
Wahlkreis Neuwied / Altenkirchen. – Parallel zur Traktoren-Sternfahrt und zur heutigen Großdemo in Berlin veranstalten die heimischen Landwirte für alle Daheimgebliebenen im Kreis Neuwied und im Kreis Altenkirchen eigene Kundgebungen, um die Bevölkerung, die Politik und die Medien über ihre wichtigsten Anliegen zu informieren.
Aus diesem Anlass hat der im Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel folgende Grußbotschaft an die Bauern in unserer Heimat gerichtet:

„Ich bin selbst auf einem kleinen Bauernhof im Westerwald aufgewachsen. Schon deshalb steht für mich außer Frage, dass „die Familien auf den Bauernhöfen“ ein Recht haben auf „Respekt und Anerkennung“ – wie es in dem vor wenigen Tagen in Leipzig verabschiedeten Leitantrag des CDU-Bundesparteitages heißt.

Angesichts der Belastungen der Betriebe durch Auflagen und Bürokratie, angesichts fehlender Planungssicherheit und angesichts ungerechtfertigter und teilweise bösartiger Kritik von Teilen der Gesellschaft setze ich mich mit Nachdruck dafür ein, in unserem Land über die Legislaturperiode hinaus eine verlässliche Grundlage für unternehmerische Entscheidungen in der Landwirtschaft zu schaffen.

Dazu gehört vor allem, dass Anreize Vorrang haben vor Ordnungsrecht. Das muss im Umwelt- und Klimaschutz ebenso gelten wie im Natur- und Tierschutz.

Bei der Umsetzung des Aktionsprogramms Insektenschutz sind deshalb die Bedürfnisse der Land- und Ernährungswirtschaft unbedingt zu berücksichtigen. Im Fall von Bewirtschaftungsauflagen müssen etwaige wirtschaftliche Nachteile kompensiert werden.

Auch die Umsetzung der neuen Düngeverordnung hat praxistauglich zu erfolgen. Investitionen in Güllelagerung und -verarbeitung sowie umweltfreundliche Ausbringungstechniken müssen angemessen gefördert werden.

Die Tierhaltung wollen wir an die Fläche binden. Wir streben eine transparente Flächenbindung durch Eigentumsflächen, Pachtflächen, Vertragsflächen oder Nährstoffaufbereitung an. Für den Pflanzenanbau fordern wir Offenheit der Forschung und die Anwendung neuer Technologien. Auch neue Züchtungsmethoden sollen genutzt werden können.

Auf der Ebene der EU sprechen wir uns gegen eine Kürzung des Agrarhaushalts aus. Die Gemeinsame Agrarpolitik benötigt auch künftig eine angemessene Finanzausstattung.

Ich bekräftige das Bekenntnis zur Zwei-Säulen-Struktur und den Direktzahlungen als unverzichtbare Einkommenssicherung. Mit einer stärkeren Förderung der ersten Hektare und einer Agrarstrukturkomponente müssen kleine und mittlere Betriebe unterstützt werden.

In diesem Sinne versichere ich die Landwirte in meinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen meiner vollen Unterstützung!

Allen Teilnehmern der heutigen Kundgebung gelten meine solidarischen Grüße!“

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