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04.04.2019, 15:35 Uhr
Klasse im Berufsvorbereitungsjahr erlebte Politik
Berlin / Wahlkreis. - Die Bundeshauptstadt Berlin war für fünf Tage das Ziel einer Reise der Klasse BVJD18G (Berufsvorbereitungsjahr) der Alice-Salomon Schule in Neuwied. Der Großteil der Klasse besteht aus Migranten, die über ein Berufsvorbereitungsjahr die Berufsreife anstreben. „Mit der Klassenfahrt nach Berlin verbinden wir auch den Wunsch, uns einmal intensiv mit dem politischen System unserer neuen Heimat auseinanderzusetzen und vertraut machen zu können“, hieß es im Vorfeld der Berlin-Reise.
Da hatte die Reisegruppe im heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel den richtigen Ansprechpartner. Neben einem gemeinsamen Mittagessen im Besucherrestaurant des Bundesparlaments, schnupperten die vier Schülerinnen und sieben Schüler mit Klassenlehrerin Stefanie Hackner und Studiendirektor Elmar Kanschik in eine Fragestunde mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hinein. Anschließend fand erneut ein Treffen mit Erwin Rüddel, dem Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, statt.

Bei diesem Meeting erfuhr die Besuchergruppe der Schule aus Neuwied „wie der Politikbetrieb in Berlin funktioniert“. Der Parlamentarier lobte die jungen Menschen, aufgrund ihrer angeeigneten guten deutschen Sprachkenntnisse und dem gewollten Erreichen eines Schulabschlusses, der Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben ist. Rüddel berichtete von seiner täglichen politischen Arbeit, was bei den Gästen aus dem Kreis Neuwied auf großes Interesse stieß. So beantwortete er zahlreiche Fragen der wissbegierigen Neuankömmlinge in Deutschland. Auf diese Weise wurde für die elf Schülerinnen und Schüler des Berufsvorbereitungsjahres Politik transparent und erlebbar.

„Es war schön und wir sind dankbar, dass wir so das politische Berlin erleben durften“, hieß es unisono. Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Foto mit dem Bundestagsabgeordneten auf der Besuchertribüne des Plenarsaals. „Es stimmt positiv, dass junge Leute, die aus anderen Ländern fliehen mussten und hier bei uns in Deutschland angekommen sind, sich für das politische Geschehen in ihrer neuen Heimat interessieren und daran teilhaben wollen“, bekräftigte Erwin Rüddel.

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